
Therapeutische Haltung
Psychotherapie beginnt für mich nicht mit einer Methode,
sondern mit dem Menschen, der vor mir sitzt. Diagnosen helfen dabei, psychisches Leiden zu verstehen und angemessen zu behandeln. Sie beschreiben jedoch nicht die Person selbst.
Ich arbeite auf Grundlage der kognitiven Verhaltenstherapie
und ergänze diese durch schematherapeutische und existentielle Perspektiven.
Dabei interessiert mich nicht nur, was Beschwerden aufrechterhält, sondern auch, welche persönlichen Muster dahinterstehen und
wie sie entstanden sind. Mit der Zeit tauchen in der Therapie häufig andere Fragen auf:
Wie möchte ich leben?
Welche Beziehungen tragen mich?
Was ist mir wirklich wichtig?
Wer möchte ich sein?
Psychotherapie verstehe ich nicht als die Anwendung von Standardrezepten, sondern als einen individuellen Prozess des Verstehens und der Veränderung.
„Der Therapeut sollte danach streben,
für jeden Patienten eine neue Therapie zu schaffen.“
- Irvin D. Yalom